© Bernadette Strobl

Popeye Muffins

Muffins für Muckis? Klingt merkwürdig, aber Spinat und Quinoa enthalten besonders hohe Mengen an natürlichen Steroiden. Grund genug, sie regelmäßig zu genießen – zum Beispiel in Form dieser süßen Popeye Muffins.

Fällt das Wort Steroide, denken die meisten an Spritzen und Pillen. Dabei kommen die anabolen Substanzen auch in vielen Pflanzen und Pilzen vor. Ganz besonders stechen hier allerdings Spinat und Quinoa hervor, die hohe Mengen an so genannten Phytoecdysteroiden – auch 20-Hydroxyecdyson genannt – enthalten. Ihr nebenwirkungsfreier Effekt auf das Muskelwachstum wurde bereits in Studien nachgewiesen.

Es kann also nicht schaden, die beiden Lebensmittel regelmäßig auf den Speiseplan zu stellen. Synthetisierte Ecdysteroide in Tablettenform wirken übrigens kaum: Die natürliche Zusammensetzung inklusive aller mitgelieferten Pflanzenstoffe macht den Unterschied.

Jetzt aber zu den Popeye Muffins, die ihren Namen mehr als verdienen:

Zutaten für 12 Stück
  • 100g Quinoamehl
  • 50g Reismehl
  • 250g passierter Spinat
  • 2 große Bananen (je ca. 120 Gramm)
  • 15 Gramm Kokosöl
  • 1 Packung Natron
  • 60ml Kokoswasser (alternativ Wasser, Mandelmilch o. Ä.)
  • 3 Eiklar
  • Zum Süßen: Honig, Datteln oder kalorienfrei mit Erythrit oder Stevia
Nährwerte pro Stück (exkl. Süßungsmittel)
  • Kalorien: 83,6
  • Fett: 1,9
  • Protein: 3,2
  • Kohlenhydrate: 12,5
Zubereitung

Backrohr auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Aufgetauten Spinat in einer Schüssel mit Quinoa- und Reismehl, Bananen, Natron, Kokosöl, Kokoswasser sowie Süßungsmittel verquirlen, dann abschmecken und eventuell nachsüßen. In einer zweiten Schüssel drei Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen und den Eischnee langsam unter die Muffinmasse heben. Teig auf die Förmchen aufteilen und rund 20-25 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Hinweise
  • Weil das verwendete Mehl glutenfrei ist, wirkt die Muffinmasse etwas „dünner“ als man es von klassischen Rezepten gewohnt ist. Beim Backvorgang saugt das Reismehl aber noch Flüssigkeit auf und der Teig wird schön fluffig.
  • Ohne die Mehlmischung funktioniert das Rezept übrigens nicht: Damit der Teig nicht trocken und brüchig wird, muss das glutenfreie Mehl (hier Quinoa) mit einem stärkehaltigen Mehl (hier Reis) und einem Bindemittel (hier Eiklar) kombiniert werden.

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